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Donnerstag, 24. April 2008

Die höchstentwickelte Grußkultur findet man unter Motorradfahrern.

Zweiräder

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück. Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte Straßen, und die Räder waren noch aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle, hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um zu demonstrieren, daß sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der Motorradgruß erfunden.

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Mittwoch, 19. März 2008

Enfield Treffen

Zweiräder
Calle bemerkte:

Aus den Weiten des Internet erfuhr ich über Pappelbruder
Jürgen von einem Enfield- Treffen am Kornsand. Sonntag, der 16.03.2008 ab 9.30h
war der Termin. Auch andere „Engländer“ seien willkommen, Pappelbruder Jürgen
fühlte sich angesprochen, musste aber wegen des drohenden Nieselregens (ich
dachte immer, Engländer mögen das) und kulinarischer Verpflichtungen zu Hause
bleiben. Um 10.01h saß ich auf meiner Enfield, um 10.45h war Ankunft Kornsand.
So weit mein Auge reichte waren 6 „Engländer“ der Marke Royal-Enfield, alle
made in India, über den Platz verteilt, meine war also die 7. und dann kam noch
die achte, ein Gespann, was doch für etwas Abwechslung sorgte. Nach Erwerb der
obligatorischen Tass-Kaff ging ich dann zu dem Stehtisch mit den meisten
Belstaff-Jacken, man(leider keine Frauen) stellte sich vor, und es begann ein
netter Plausch. Hin und wieder spazierte man in Kleingruppen um die Moppeds,
erläuterte das eine oder andere Detail und lies die Erzeugnisse englisch-
indisch- italienisch- deutscher Motorrad Bau- und Umbaukunst auf sich wirken.
Drei Tropfen Regen fielen vom Himmel. Etwa die Hälfte der Gruppe ging in die
Kneipe. Einer kam wieder raus: “Da drin gibt`s Audorenne!“ Die noch draußen
Verweilenden teilten sich in Kneipengänger und Heimfahrer auf. Ich fuhr dann
zum Bulldog-Treffen an die Bergstrasse, wo mehr motorisierte Zweiräder zu
bestaunen waren plus Fachliteratur, Lederbekleidung etc, obwohl es bei dieser
Veranstaltung gar nicht um Zweiräder ging. Gewonnene Lebenserfahrung: Landmaschinen-Freaks
sind im Gegensatz zu harten Belstaff-Bikern wesentlich wetterresistenter.


Donnerstag, 28. September 2006

Immer Essellwe

Calle bemerkte:


Frau: Was bist denn du fer einer, hast der als noch net die neue Haase (meint Kaninchen) von de Kinner angeguckt.
Mann: Wenn ich neue Reife uff moi Mopped krich, guckt se sich von euch aach keiner an. Außerdem habt er mitlerweile schon 3 Haase (Möpsen, Lola, Peter) doodgedeumelt.
Frau: Du schwätzt aach immer esselwe, des kann mer sich bald net mehr anhörn.

Mittwoch, 30. August 2006

Gerüchteküche (sonst wird dort nichts gekocht)

Technik
Calle bemerkte:



Unweit der Dieburger Privatklinik gibt es eine Privatsammlung von Automobilen der Marke Mercedes Benz. Zu sehen sind diverse Modelle ab den 80ger Jahren, angetrieben von Autogas-, Benzin- und auch Dieselmotoren. Sowohl Coupes als auch Viertüren sind zu bestaunen. Als Kontrast zu den qualitativ hochwertigen Autos werden englische Motorräder gezeigt. Auch selten benutzte Fahrräder und Tretroller sind zu bestaunen. Gerne verwöhnen die Hausleute ihre Gäste mit Alkoholika aller Art, und das bei Südamerikanischer Musik und Holzofenhitze. Sie demonstrieren damit ihr auf die wesentlichen Dinge
konzentriertes Leben ohne feste Nahrung.

Montag, 26. Juni 2006

Altersweisheiten

Urlaub
Calle bemerkte:



Wenn Engländer ölen ist alles OK.

Wenn Japaner ölen sind sie kaputt.

BMWs ölen nie, sie schwitzen, und das muss so sein.

Junge Spritzer wollen nie vornewegfahren, damit sie sich besser über den Fahrstil der
alten Säcke ereifern können, und das seit 20 Jahren. Nur hinten sieht keiner wenn sie ihren hochroten Kopf schütteln, weshalb sie dann gelegentlich doch mal nach vorne müssen. Übrigens: Die Unvereinbarkeit der Fahrstile war Mit-Grund für zehn Jahre Pause bei der Clubausfahrt. Vielleicht ist es einfach mal wieder soweit.

Donnerstag, 20. April 2006

Royal Enfield Zweiräder

Zweiräder 

Calle bemerkte:

Royal Enfield, gegründet 1893 bauten ihr erstes Motorrad
1903, und sind damit nach Husqvarna und Triumph der drittälteste
Motorradhersteller. Zunächst wurden Waffen und Fahrräder produziert, woraus
sich der Werbeslogan "Made Like A Gun" ableitete. Ab 1955 wurde eine
Produktionsstätte in Madras, Indien, aufgebaut, parallel dazu aber bis 1970 in
England weiterproduziert. Die Firma Eicher Goodearth Ltd., die selbständige
Tochter der inzwischen erloschenen deutschen Eicher übernimmt 1994 Enfield
India und nennt diese um in Royal Enfield Motors Limited. 1999 gehen die
Namensrechte an Royal Enfield nach Indien, vorher hießen dort produzierte
Motorräder Enfield India. Von der Bullet werden zur Zeit ca. 35 000 Einheiten
im Jahr produziert. Sie gilt als das weltweit am meisten gebaute Motorrad.


In Indien sind robuste Fahrzeuge gefragt, die auch jeder
Dorfschlosser reparieren kann. Da nur Dieselkraftstoff dort flächendeckend
verfügbar ist, wurde von 1985 bis Anfang 2001 auch eine Enfield Diesel ( Taurus
) angeboten. Der günstige Einkaufspreis in Indien, und das besondere Design der
Royal Enfield- Motorräder (Motor und Getriebe getrennt) führte zu vielen
Weiterentwicklungen des inzwischen eingestellten Diesel-Modells Taurus 325. Als
technisch am weitesten entwickelt werden die Modelle der Firmen Beckedorf und
Sommer angesehen. Die mit einem Lombardini-Diesel ausgestattete Beckedorf wurde
ca. fünfzig mal, und die Hatz-Diesel von Jochen Sommer ca. einhundert mal
hergestellt. Beide Motoren entwickeln ca. 11 PS und katapultieren die
Motorräder auf eine Endgeschwindigkeit nahezu 110 km/h. Der Verbrauch liegt
dabei nur knapp über 2l/100km.