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Mittwoch, 8. Juli 2009

Die erste Digitalkamera der Welt

Bild & Ton
wurde im Dezember 1975 vom Kodak Ingenieur Steven J. Sasson gebaut. Das Teil hatte in etwa die Größe eines Toasters und nahm Schwarz-Weiß-Fotos mit einer Auflösung von 100x100 Pixel (0,01 Megapixel) auf. Die Bilddaten wurden auf einer Kasette abgelegt und es dauerte 23 Sekunden um ein Bild zu speichern. Die Kamera nutze ein Standardobjektiv einer Kodak Filmkamera, einen Analog-Digital-Wandler von Motorola und einen CCD Sensor von Fairchild Semiconductor, also die gleiche Technik die auch moderne Digitalkameras nutzen. Um sich die Bilder anzusehen benötigte man einen speziellen Computer mit Kasettenlesegrät welcher die Bilder auf einem Fernseher ausgab. Die Lesezeit betrug wiederum 23 Sekunden pro Bild. 2008 wurde Steven J. Sasson für seine bahnbrechende Erfindung mit dem Kulturpreis der "Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V." ausgezeichnet.

Stven J. Sasson mit seiner Digitalkamera
Bildquelle: DGPH

Samstag, 7. März 2009

Satan im Computer "voll und ganz persönlich anwesend"

Komm Puter

Es gibt schon klasse Gestalten auf dieser Welt, einige davon treiben ihr Unwesen in Bayern:
In einer Broschüre der "Marienkinder", einer innerhalb der katholischen Kirche agierenden Sekte, gibt es folgende Aussagen zum SATAN:
„Sein Geist durchdringt die Materie des Computers ebenso wie den Bereich der Dateninformation. So sitzt Ihnen das Tier als persönlicher Ansprechpartner in jedem PC gegenüber"

aus einem Referat für Religions- und Weltanschaungsfragen des Bischöflichen Seelsorgeamts Augsburg
also immer schön aufpassern vor dem Rechner, sonst springt Euch der Satan persönlich an.
weiter Informationen zu diesem Verein gibt es bei sekteninfo.net

Dienstag, 4. März 2008

Sommerzeit zum Energiesparen?

Energie
Im US-Bundesstaat Indiana wurde erst vor 2 Jahren die Sommerzeit flächendeckend eingeführt. Das haben zwei Forscher der Universität von Kalifornien,  Matthew Kotchen und Laura Grant, genutzt um 3 Jahre lang den Stromverbrauch in rund sieben Millionen Haushalten auszuwerten.
Dabei herausgekommen ist dass die Einführung der DST (DaylightSavingTime oder auf Deutsch TageslichtSparZeit, wie die AMIs die Sommerzeit nennen) Stromkosten in Höhe von ca. 8,7 Millionen $ pro Jahr verursacht. Dazu kommen "soziale Kosten" in Form von erhöhter Umweltbelastung von 1,6 bis 5,3 Millionen Dollar pro Jahr. Und das allein für Indiana.
Quelle: http://www.nber.org/~confer/2008/EEEs08/kotchen.pdf

Mittwoch, 23. Januar 2008

Das Internet brachte die Mauer zu Fall

Komm Puter
Unser aller Angie hat auf dem von M$ organisierten "Government Leaders Forum Europe" (Forum der Anführer der Europäischen Regierungen) festgestellt, daß der Mauerfall das "Produkt der kulturellen Revolution durch die Informations- und Telekommunikationstechnologie" sei.Schuld am Verschwinden der DDR von den Landkarten sind also die Internationalen IT Firmen.
gefunden bei golem.de

Freitag, 16. November 2007

Zeughaus

Als Zeughaus wird ein Gebäude bezeichnet, in dem Waffen und militärische Ausrüstungsgegenstände gelagert und instandgesetzt wurden. Im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit wurden die Bezeichnungen Zeughaus, Armamentarium, Rüstkammer und Arsenal synonym verwendet, wobei die Bezeichnung Zeughaus im deutschsprachigen Gebiet bis zum 17. Jahrhundert überwog.

Der Begriff Zeughaus wird auch für die Gebäude der Feuerwehren verwendet.

Zeughäuser waren Nutzbauten, die neben der militärischen auch eine symbolisch-repräsentative Zweckbestimmung besaßen. Diese Gebäude wurden in der frühen Neuzeit häufig in der Nähe von Residenzen errichtet. Die Positionierung eines Zeughaus innerhalb eines Residenzortes war nicht festgelegt und hing von der jeweiligen lokalen Ortsstruktur ab.

Ein bedeutendes Beispiel ist das Zeughaus in Berlin, in dem heute das Deutsche Historische Museum untergebracht ist.
Heute erfüllen Arsenale die ursprüngliche Aufgabe der Zeughäuser. In der Schweiz wird der Begriff Zeughaus noch im eigentlichen Sinn verwendet.

Schon früh waren Zeughäuser mehr als bloße Waffenlager. Durch die bewusste Aufbewahrung altertümlicher Waffen, die fremden Besuchern gern gezeigt wurden, wurden sie zu Vorläufern der heutigen Museen. Ein Beispiel ist das Landeszeughaus in Graz, das die weltweit größte historisch gewachsene Sammlung an Harnischen, Helmen, Blankwaffen, Gewehren und Pistolen beherbergt.

Neben den Objekten selbst sind auch die Aufzeichnungen der Zeughäuser von großem Interesse für die Historiker. Daraus können die Ankäufe von Waffen und Rüstungen nachvollzogen werden. Die Preise und Stückzahlen geben Aufschluss über den Bedarf an militärischer Ausrüstung sowie die Budgetmittel. Darüber hinaus finden sich in den Archiven Hinweise auf die Vorlieben der Soldaten und Umwälzungen in der Militärtechnik, z. B. durch den Ankauf neuer Ausrüstung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeughaus