Donnerstag, 12. Juni 2008

De Mann vom Audo

Calle bemerkte:
Eines Freitags fuhr ich nach abgeleisteter Wochenarbeitszeit von 42h dem wohlverdienten Wochenende entgegen. Im ganzen Viertel lag kein gelber Sack mehr, außer vor unserer Garage. Ein roter Zettel heftete daran, kein Verpackungsmaterial drin, und so, - tatsächlich, es waren Sonnenschirmständer hübsch gelb verpackt. Ich trat zu Schwiemu in die Küche, und fragte mal so, was denn in den gelben Sack gehöre. Ei Plastik! Schon richtig, aber nur solches von Verpackungen, wo beim Kauf des Produktes der Obolus für den grünen Punkt entrichtet wurde, also keine Sonnenschirmständer. Awwer de Mann vom Audo hat doch gesacht, die nemme se mit. Wie, der Fahrer des gelbe Sack Autos hat das gesagt, und sie dann stehengelassen? Ei doch nit der –de Mann vom Audo. Von welchem Audo? Ei doch von dem, der die Stange von de Sonneschirm mitgenomme hat. Ach so, der gewerbliche Schrotthändler war da, und die  Vorbereitungen für deinen 70ten in drei Monaten gehen in die heiße Phase -alles wegschmeise, was de noch hewe kannst. Schwätz kein Scheiß -Wieso gewerblich? Ei weil der sein Geld damit verdient, Alteisen zu  verkaufen. Un des is dann gewerblich?
Jedenfalls wollt der die Plastiksache nit mitnemme, un hat gesacht, ich soll se in de gelwe Sack tun. Na ja, des hat der bestimmt nit gewusst.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Was es nicht so alles gibt ...

Heute der EinDruckButterSchneiderWer zu blöde ist sein Messer zu benutzen und an der, gerade eben aus dem Kühlschrank geholten, Butter immer abrutscht kann sich jetzt freuen. Hier gibt es die Lösung für sein Problem: der EinDruckButterSchneider.
Noch ein paar Werbeaussagen des Herstellers:
  • Sicher für Kinder: kann Ein- oder Zweihändig bedient werden
  • braucht weniger Platz im Kühlschrank
  • Hält die Butter sauber
  • Hält die Hände sauber
  • muss selten gespült werden
Es gibt dann auch noch ein Werbevideo.Wer es braucht, oder auch nur glaubt es zu brauchen, kann diesen supermodernen Küchenhelfer für nur $19,95 plus $10,95 Versandkosten bestellen.
gefunden bei der tapirherde

Dienstag, 6. Mai 2008

Ein Zitat, ein Zitat

„Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er
auch redet, er lügt - und was er auch hat, gestohlen hat er's.“

                                             Friedrich Nietzsche

Donnerstag, 24. April 2008

Die höchstentwickelte Grußkultur findet man unter Motorradfahrern.

Zweiräder

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück. Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte Straßen, und die Räder waren noch aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle, hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um zu demonstrieren, daß sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der Motorradgruß erfunden.

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Mittwoch, 19. März 2008

Enfield Treffen

Zweiräder
Calle bemerkte:

Aus den Weiten des Internet erfuhr ich über Pappelbruder
Jürgen von einem Enfield- Treffen am Kornsand. Sonntag, der 16.03.2008 ab 9.30h
war der Termin. Auch andere „Engländer“ seien willkommen, Pappelbruder Jürgen
fühlte sich angesprochen, musste aber wegen des drohenden Nieselregens (ich
dachte immer, Engländer mögen das) und kulinarischer Verpflichtungen zu Hause
bleiben. Um 10.01h saß ich auf meiner Enfield, um 10.45h war Ankunft Kornsand.
So weit mein Auge reichte waren 6 „Engländer“ der Marke Royal-Enfield, alle
made in India, über den Platz verteilt, meine war also die 7. und dann kam noch
die achte, ein Gespann, was doch für etwas Abwechslung sorgte. Nach Erwerb der
obligatorischen Tass-Kaff ging ich dann zu dem Stehtisch mit den meisten
Belstaff-Jacken, man(leider keine Frauen) stellte sich vor, und es begann ein
netter Plausch. Hin und wieder spazierte man in Kleingruppen um die Moppeds,
erläuterte das eine oder andere Detail und lies die Erzeugnisse englisch-
indisch- italienisch- deutscher Motorrad Bau- und Umbaukunst auf sich wirken.
Drei Tropfen Regen fielen vom Himmel. Etwa die Hälfte der Gruppe ging in die
Kneipe. Einer kam wieder raus: “Da drin gibt`s Audorenne!“ Die noch draußen
Verweilenden teilten sich in Kneipengänger und Heimfahrer auf. Ich fuhr dann
zum Bulldog-Treffen an die Bergstrasse, wo mehr motorisierte Zweiräder zu
bestaunen waren plus Fachliteratur, Lederbekleidung etc, obwohl es bei dieser
Veranstaltung gar nicht um Zweiräder ging. Gewonnene Lebenserfahrung: Landmaschinen-Freaks
sind im Gegensatz zu harten Belstaff-Bikern wesentlich wetterresistenter.


Dienstag, 4. März 2008

Sommerzeit zum Energiesparen?

Energie
Im US-Bundesstaat Indiana wurde erst vor 2 Jahren die Sommerzeit flächendeckend eingeführt. Das haben zwei Forscher der Universität von Kalifornien,  Matthew Kotchen und Laura Grant, genutzt um 3 Jahre lang den Stromverbrauch in rund sieben Millionen Haushalten auszuwerten.
Dabei herausgekommen ist dass die Einführung der DST (DaylightSavingTime oder auf Deutsch TageslichtSparZeit, wie die AMIs die Sommerzeit nennen) Stromkosten in Höhe von ca. 8,7 Millionen $ pro Jahr verursacht. Dazu kommen "soziale Kosten" in Form von erhöhter Umweltbelastung von 1,6 bis 5,3 Millionen Dollar pro Jahr. Und das allein für Indiana.
Quelle: http://www.nber.org/~confer/2008/EEEs08/kotchen.pdf

Montag, 11. Februar 2008

Alles gute zum Geburtstag

Netzzeugs
Unnoetigesdetailwissen wird heute 2 Jahre alt